Kiss me once

Über das Buch : 

Die Autorin : Stella Tack

Seitenzahl : 495

Genre : Liebesroman 

Verlag : Ravensburger 

ISBN : 978-3-473-58555-7

Inhalt : 

Sein Geheimer Auftrag: dich zu beschützen.

Das einzige Verbot: sich in dich verlieben. 

Nie hätte Ivy Redmond damit gerechnet, bereits am ersten Tag an der University of Florida ihrem Traumtypen über den Weg zu laufen. Ryan MacCain ist nicht nur frech, sexy und geheimnisvoll tätowiert, sondern bekommt im Wohnheim auch noch das Zimmer direkt neben ihr. Jeder Blick aus Ryans grünen Augen, jede zufällige Berührung bringt ihr Herz zum Stolpern. Doch genau wie Ivy ist Ryan nicht, wer er zu sein vorgibt. Denn Ivy ist als Tochter aus reichem Haus inkognito an der Uni. Und Ryan ist ihr Secret Bodyguard.

Meine Meinung :

Diese Geschichte hat mich komplett umgehauen! Ich hatte zwar schon im Voraus ein paar Sachen über dieses Buch gehört, aber ich hatte nicht erwartet, dass es mir so gut gefallen würde. Von Seite eins bis zum Ende habe ich mit den Protagonisten mitgefiebert und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so dass ich es in weniger als 24 Stunden durch hatte. Der Schreibstil der Autorin war wirklich wundervoll, ich konnte einfach so durch die Seiten fliegen. Ihre Beschreibung der Charaktere, Situationen und der Universität haben mir das Gefühl gegeben, als würde ich selber dabeisein und mit Ryan und Ivy zusammen zur Universität gehen. Da das Buch aus beiden Sichten geschrieben wurde, konnte ich beide Protagonisten sehr gut verstehen und mich gut in sie hineinversetzen. An Ivy mochte ich besonders gerne, wie sie voller Tatendrang an alles ran gegangen ist und sich über alles gefreut hat, weil sie nicht mehr in dem goldenen Käfig ihrer Eltern eingesperrt war. Besonders schön fand ich es mitzuerleben, wie sie sich über das Buch hinweg entwickelt hat und immerzu die Dinge machen konnte, die sie gerne mochte, und nicht das, was andere von ihr wollten. Außerdem mochte ich, wie sie mit der komplizierten Situation mit Ryan umgegangen ist, dass sie sich nicht in eine totale Zicke verwandelt hat oder ihm das Leben schwer gemacht hat, sondern versucht hat, mit ihm so etwas wie eine Freundschaft aufzubauen, obwohl sie eigentlich viel lieber eine ganz andere Beziehung zu ihm gehabt hätte. Insbesondere diese Beziehung und ihre Entwicklung hat mir so gut an dem Buch gefallen, dass ich von Anfang an mit erleben konnte, wie sich die Gefühle der beiden Protagonisten entwickelt haben, aber auch wie sie versucht haben, sie zu vergessen. Der andere Protagonist, Ryan, hat mir genauso gut gefallen wie Ivy. An ihm mochte ich sehr gerne, wie er immer versucht hat, alles richtig zu machen, in seinem Job und auch bei Ivy. Die Momente, in denen er auf andere Typen eifersüchtig geworden ist, es sich aber nie eingestehen wollte, waren meiner Meinung nach die besten, weil ich gemerkt habe, dass er alles für seinen Job machen würde, aber er in vielen Momenten nichts gegen die Gefühle, die er für Ivy hegte, machen konnte. Sein Beschützerinstinkt und seine Durchsetzungsfähigkeit haben ihn für mich zu einem wundervollen, sympathischen männlichen Protagonisten gemacht. In vielen Romanen bin ich ziemlich genervt, wenn es immer ein Hin und Her zwischen den Protagonisten gibt, weil es mir immer so vorkommt, als würden die Autoren die Geschichte damit nur unnötig in die Länge ziehen. Aber bei diesem Buch fand ich es total akzeptabel. Natürlich gab es auch hier ein paar unnötige Szenen, aber im Großen und Ganzen fand ich das Hin und Her in dieser Geschichte sogar sehr plausibel und es hat ihr das gewisse Etwas gegeben. Das Einzige, was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war der kurze „Gefahrenmoment“. Mir ist klar, dass es in einem Bodyguard Buch auch eine Situation geben muss, in der die Schutzperson gefährdet wird, weil das zum Genre gehört. Aber hier fand ich die ganze Geschichte ein wenig an den Haaren herbeigezogen, als ob die Autorin nur irgendeinen Grund gesucht hätte, um die erwartete Spannung zu gewährleisten. Da dieser Part jedoch nur sehr klein war, hat es mich nicht sehr gestört.

Fazit : 

Dieses Buch war etwas ganz Besonderes für mich! Der Schreibstil, die Protagonisten und dass es ein Buch war, das an einer Universität gespielt hat, haben mir so gut an dieser Geschichte gefallen. Obwohl es ein paar Kleinigkeiten gab, die ich nicht so gerne mochte, hat mir dieses Buch so gut gefallen, dass ich es gleich noch einmal gelesen habe. Aus diesem Grund empfehle ich diesen Roman wirklich jedem und hoffe sehr, dass Stella Tack noch viele tolle Bücher wie dieses schreiben wird! 

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